WECHSELJAHRE

Welche Anzeichen gibt es für die Wechseljahre?

Woran kann frau erkennen, dass sie sich den Wechseljahren nähert oder bereits darin ist? Dies lässt sich oft nicht genau festlegen. Die Wechseljahre heißen nicht umsonst Wechseljahre, denn die Beschwerden können täglich – ja sogar stündlich – wechseln.

Typische Wechseljahresbeschwerden bei Frauen (und Männern)

  • Hitzewallungen, Schweißausbrüche
  • Schmierblutungen, Zwischenblutungen, (starke) Blutungen, Dauerblutungen
  • Ausfluss aus der Scheide
  • Gelenkbeschwerden, Knochen- & Muskelschmerzen
  • Brustschmerzen, schmerzhafte Brustwarzen
  • Unterleibsschmerzen
  • Wassereinlagerungen, Ödeme
  • Kopfschmerzen
  • Osteoporose
  • Haarausfall
  • Gewichtszunahme
  • Libidoverlust
  • Scheidentrockenheit
  • Trockenheit von Haut und Schleimhäuten
  • Mundtrockenheit, Heiserkeit
  • Trockene Augen
  • Schlafstörungen, Müdigkeit
  • Abnahme der Lebensenergie
  • Antriebslosigkeit
  • Chronische Erschöpfung
  • Herzrasen, -stolpern
  • Bluthochdruck
  • Schwindel
  • (Innere) Unruhe
  • Psychische Symptome: Depressionen, Ängste, Stimmungsschwankungen
  • Gedächtnisstörungen

Wenn Sie mehrere der obenstehenden Symptome und Beschwerden bei sich feststellen, kann dies ein deutlicher Hinweis für (beginnende) Wechseljahre sein. Genaueres können wir in unserer Praxis für Integrative Chinesische Medizin in München in einem ausführlichen persönlichen Gespräch und ggf. durch eine Blutabnahme abklären.

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Hat jede Frau Beschwerden in den Wechseljahren?

Etwa ein Drittel der Frauen hat geringe bis gar keine Beschwerden, ein weiteres Drittel hat deutliche Symptome und erhebliche Einschränkungen der Lebensqualität. Die letzte Gruppe leidet an schier unerträglichen Beschwerden und hat oft Schwierigkeiten, den Alltag zu bewältigen.


Wie lange dauern die Wechseljahre?

Auch das ist sehr unterschiedlich und bei einer einzigen Frau großen Schwankungen unterworfen. Da die Eierstöcke auch in den Wechseljahren für ca. 20 Jahre noch eine Restproduktion von u.a. Östradiol haben können, aber kein Progesteron zum Ausgleich mehr bilden, kommt es teilweise für Jahre zu den obengenannten, manchmal unberechenbaren Beschwerden.


Individuelle Schwankungen und sinkende Hormonpegel

Alle aufgelisteten Symptome können auftreten – ebenso wie weitere –, aber das muss nicht sein. Die individuellen Schwankungen sind sehr groß. Langfristig gewöhnt sich der Körper an den Hormonentzug, und die Beschwerden beruhigen sich – obwohl die Hormone weiterhin fehlen. Vor allem die sinkenden Pegel folgender Hormone machen sich unangenehm bemerkbar:

  • Progesteron
  • Östradiol
  • DHEA
  • Testosteron

Ab wann Frauen – und Männer! – in die Wechseljahre kommen

Ab etwa vierzig Jahren lässt bei den Frauen die Funktion der Eierstöcke langsam nach. Manchmal deutlich früher und manchmal erheblich später. Auch bei den Männern werden mit zunehmendem Alter weniger Geschlechtshormone gebildet – nur erfolgt der Hormonabfall nicht so abrupt und endgültig wie oft bei den Frauen.


Warum kommen Frauen in die Wechseljahre?

Für die Evolution hat es sich als Überlebensvorteil herausgestellt, dass Frauen in die Wechseljahre kommen – und sie dadurch ihre Fortpflanzungsfähigkeit verlieren. Somit sind wir Frauen in höherem Alter nicht mehr durch eine Schwangerschaft und Geburt gefährdet. Auch das Kind ist in der Schwangerschaft besser geschützt, weil bei jüngeren Schwangeren weniger Komplikationen auftreten. Nach der Geburt kann die Mutter das Kind noch etwa 15-20 Jahre großziehen, ohne durch erneute Schwangerschaften bzw. Geburten gefährdet zu sein. Dass Frauen durch die fehlenden Hormone Wechseljahresbeschwerden bekommen, hatte keinen Einfluss mehr auf die evolutionäre Selektion. Wir hatten uns ja bereits fortgepflanzt. Männer dagegen können auch noch in hohem Alter ihre Spermien „abgeben“: Sie sind ja nicht diejenigen, die schwanger werden. Soweit zur Evolution!


Was tun bei Wechseljahresbeschwerden?

Wir setzen dem Abfall Ihrer Hormonspiegel – kontrolliert und genau überprüft – natürliche, bioidentische Hormone entgegen. Vor allem, da es erwiesen ist, dass der Hormonmangel langfristig zahlreiche schwerwiegende Erkrankungen wie diverse Krebsarten, Herzkreislauf-Krankheiten, Osteoporose, Demenz usw. begünstigt. Natürliche, bioidentische Hormone sind die gute Alternative zu sinkenden Hormonspiegeln! Lesen Sie hier mehr zur nebenwirkungsfreien naturidentischen Hormontherapie.

Warum leiden, wenn es natürliche Hilfe gibt! In unserer Praxis für Integrative Medizin in München beraten wir Sie gerne.
Terminvereinbarung unter: Tel. 089 - 260 18 560.