CHINESISCHE MEDIZIN
FÜR DIE WESTLICHE WELT

Was unterscheidet die westliche von der Chinesischen Medizin?

Unterschiedliche theoretische Denkansätze und philosophische Vorstellungen und Traditionen in Ost und West führten im Lauf der Jahrtausende zur Entwicklung verschiedener Weltanschauungen. Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein in sich geschlossenes Konzept über Leben und Gesundheit, wie auch die westliche Medizin. Dabei beschreibt die TCM einen Teilaspekt der "Wahrheit" – auf Ebene des Yin- und Yang-Prinzips, der fünf Wandlungsphasen und des Qi. Ein anderer Teil der "Wahrheit" findet sich im hochtechnisierten Medizinsystem des Westens, das sich in den letzten Jahrhunderten so entwickelte, wie wir es heute kennen.

Welches sind die Stärken und Vorteile der westlichen Medizin?

 

Entwicklung der westlichen Medizin

Unsere westliche Medizin ist im Vergleich zur Traditionellen Chinesischen Medizin relativ jung. Erst in den letzten zweihundert Jahren hat sie sich als wissenschaftliche Disziplin durchgesetzt und wird weltweit erforscht. In den vergangenen Jahrzehnten entwickelte sie sich immer weiter fort und teilte sich in verschiedene Fachgebiete und Disziplinen auf. Westliche Ärzte werden zunehmend zu hochspezialisierten Fachleuten ausgebildet, die „nur“ für ein Organ(-system) zuständig sind. Durch aufwendige technische Untersuchungsmethoden können einzelne Organe und deren Bestandteile (Gewebe, Flüssigkeiten, Enzyme, Blut, Gene usw.) auf krankhafte Veränderungen untersucht werden. Ihr Blick reicht tiefer und tiefer - und verliert dabei das große Ganze - häufig aus den Augen.

Hochtechnisierte Diagnostik und Therapie

Speziell in der Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen weist die westliche Medizin große Erfolge auf. Durch fachgerecht ausgeführte Operationen unter schmerzfreier Narkose und der zusätzlichen Behandlung mit Bestrahlung und Chemotherapie können heutzutage viele Krebsarten erfolgreich behandelt werden.

 

Kinderwunschbehandlung

Auch in der Kinderwunschbehandlung ermöglichen die hochtechnisierten Behandlungsmethoden der westlichen Medizin vielen Paaren die Erfüllung ihres Wunschtraumes – z. B. durch die außerkörperliche Befruchtung (IVF = In-Vitro-Fertilisation) ggf. mit ICSI (intracytoplasmatische Spermieninjektion).

Welches sind die Stärken und Vorteile der Chinesischen Medizin?

 

Unabhängiges wissenschaftliches Medizinsystem

Die Traditionelle Chinesische Medizin TCM stellt ein von unserer modernen westlichen Schulmedizin völlig unabhängiges wissenschaftliches Medizinsystem dar. Die Chinesische Medizin ist eines der ältesten Heilsysteme der Welt. Seit mehreren tausend Jahren wird sie in China und im asiatischen Raum erfolgreich angewandt, erforscht und weiterentwickelt. Dieses umfangreiche medizinische Wissen wird seit zwei tausend Jahren schriftlich überliefert.

Energetische, vegetative und seelische Regulationen

Die Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) setzen sich aus einem vielschichtigen Netzwerk von energetischen, vegetativen und seelischen Verknüpfungen und Regulationen zusammen. Der regelhafte Ablauf dieses Geflechts bestimmt unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden. Störungen können durch äußere Einflüsse (Kälte, Zugluft, Hitze usw.), neutrale Faktoren (z. B. Vergiftungen) oder durch übersteigerte / unterdrückte Gefühle (Wut, Angst, Trauer usw.) hervorgerufen werden.

 

Differenzierte Diagnosemethoden

Daraus resultieren Abweichungen von der vegetativen Steuerung bzw. energetische Über- und Unterfunktionen oder Blockaden. Diese Fehlregulationen äußern sich in körperlichen und/oder seelischen Beschwerden. Mit den differenzierten Diagnosemethoden der Chinesischen Medizin können diese Regulationsabweichungen erfasst und somit auch einer Behandlung zugeführt werden.

Chinesische und westliche Medizin – eine ideale Ergänzung

Die Kombination des westlichen und chinesischen Systems bietet einen umfassenderen Ansatz für Patientinnen und Patienten, da die westliche Medizin eine immer stärker werdende Spezialisierung aufweist. Der Vorteil dieser Spezialisierung besteht in einer zunehmend exakteren Analyse und Diagnose einzelner Symptome und Krankheitsbilder durch apparative Diagnostik und Untersuchung sowie in einer ständig steigenden Zahl an Wirkstoffen bzw. Medikamenten und operativen Eingriffsmöglichkeiten.

Was dabei häufig zu kurz kommt, ist die einfache Erkenntnis, dass der Mensch Selbstheilungskräfte und eine eigene Heildynamik besitzt. Dies kann zwar in wissenschaftlichen Studien nicht so ohne Weiteres nachgewiesen werden, trotzdem finden sich dafür – auch in der westlichen Medizin – zunehmend Anhaltspunkte. Westliche und Chinesische Medizin stehen also keineswegs in Konkurrenz zueinander. Sie ergänzen sich im Gegenteil ganz ausgezeichnet – was Wirkungsweise, Diagnostik und Behandlungsspektrum betrifft.

Wir vereinen das Gute aus beiden Welten – für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden

In unserer Praxis für Integrative Chinesische Medizin in München profitieren Patienten von der außergewöhnlichen Verbindung beider Systeme. Denn Frau Dr. med. Rebekka Leist ist es gewohnt – als eine in westlicher und in chinesischer Medizin ausgebildete Ärztin – kompetent von einem Theoriesystem ins andere zu wechseln.

Sie können dadurch sicher sein, dass Frau Dr. Leist schwerwiegende Symptome, die z. B. eine Operation erforderlich machen, erkennt, und für Sie die jeweils bestmögliche Behandlungsoption auswählt – gleich ob westlich, chinesisch oder kombiniert.

Profitieren auch Sie von unserer außergewöhnlichen Kompetenz – die aus zwei Systemen schöpft.
Vereinbaren Sie jetzt einen Termin – unter Tel. 089 - 260 18 560 in unserer Praxis. Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Sie!